Ein Wechsel mit Zuversicht
Nach 26 Jahren habe ich am 14. Oktober den CDU-Bezirksvorsitz für Südwestfalen an Klaus Kaiser weitergegeben. Das war ein emotionaler Moment - aber bei meiner ersten Wahl vor 26 Jahren war ich doch aufgeregter :-).
Mich hat gefreut, dass unser CDU-Landesvorsitzende, Bundesminister Norbert Röttgen, persönlich gekommen ist, um den Stafettenwechsel mitzuerleben. Mich freut, dass ich über eine so lange Zeit politisch für meine Heimat an dieser verantwortungsvollen Position arbeiten konnte. Wir haben manches erreicht. Dazu gehört, dass sich der Raum Sauer-/Siegerland heute als Region Südwestfalen versteht und organisiert. Die Regionale 2013 ist dafür der sichtbare Beleg. Mit 5 Landräten, 38 von 59 Bürgermeistern und 997 Mandatsträgern in Räten und Kreistagen sei die CDU „so stark und bürgerverbunden wie keine politische Konkurrenz in Südwestfalen. Meinen bisherigen Stellvertretern, Bernd Schulte (Bild) und Monika Brunert-Jetter MdL, danke ich für unsere langjährige Zusammenarbeit undFreundschaft. Ihr Geschenk, ein randvoll mit heimisch Spezialitäten und Wanderkarten gepackten Rothaarsteig-Rucksack, werde ich vom kommenden Frühjahr an auf den Rücken nehmen...
Klaus Kaiser und der neue Vorstand sind eine gute Truppe für die Südwestfalen-CDU. Seine Richtungspfeile für Schwerpunkte der künftigen politischen Arbeit in der Regional-CDU unerstütze ich. Südwestfalen müsse noch stärker als innovative Industrieregion bekannt und gestärkt werden. Die Energiewende bedeute für „Ideen, Projekte und Produkte auf dem Feld erneuerbarer Energien eine große Chance für Südwestfalen“. Schließlich sei der Ausbau der Bildungslandschaft mit wohnortnahen Schulen und kreativen Hochschulen für Lebens- und Standortqualität entscheidend. Eindringlich warb Röttgen bei den 140 Gästen und Delegierten um Unterstützung für die Europapolitik der Bundesregierung. „Es geht nicht um Griechenland. Es geht darum, ob sich Europa im Kreis aufsteigender Wirtschaftsräume und großer Mächte der Zukunft kulturell, ökonomisch und politisch behauptet oder zur Randgröße wird“.
